HPU – Hämopyrrollaktaturie: Eine Stoffwechselstörung mit vielseitigen Auswirkungen

HPU (Hämopyrrollaktaturie) ist eine Stoffwechselstörung, keine Krankheit. Bereits in den 1960er Jahren entdeckten Psychiater bei einigen ihrer Patient:innen ungewöhnlich hohe Mengen an Pyrrolen im Urin. Leider wurden die Forschungen nicht konsequent weitergeführt, weshalb HPU heute von der Schulmedizin kaum anerkannt ist.

Bei HPU wird ein Teil des Häms – unter anderem einer wichtigen Komponente des Sauerstofftransports im Körper – fehlerhaft gebildet. Dieses defekte Häm kann seine vielfältigen Aufgaben nicht erfüllen und muss stattdessen ausgeschieden werden. Dazu benötigt der Körper vermehrt Zink und Vitamin B6, wodurch es zu einem Mangel dieser essenziellen Nährstoffe kommen kann. Beide Stoffe sind an über 100 Stoffwechselprozessen beteiligt.  Dies kann vielfältige Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung, Migräne, Verdauungsstörungen,  Schilddrüsenprobleme, etc. zur Folge haben.


Die therapeutische Unterstützung bei HPU zielt darauf ab, den Stoffwechsel durch gezielte Lebensstiländerungen und die Ergänzung fehlender Mikronährstoffe zu stabilisieren. Dabei ist es essenziell, individuelle Mängel genau zu analysieren, um eine bedarfsgerechte Zufuhr sicherzustellen. Eine unkontrollierte Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen kann die Stoffwechsellage hingegen verschlechtern.

Trotz der fehlenden schulmedizinischen Anerkennung erleben viele Betroffene durch eine angepasste Therapie spürbare Verbesserungen ihrer Gesundheit und Lebensqualität.

Ich unterstütze Sie gerne bei der Diagnose und Therapie von HPU – individuell, einfühlsam und ganzheitlich.